Was können wir für unsere Kinder im Krishna Bewusstsein tun?

Zusammenfassung des Chat vom 18.4.2002 Berlin

Hare Krishna meine lieben Freunde.

Seid umarmt.

Bevor ich beginne, möchte ich euch alle herzlich grüssen und sagen, dass ich in Berlin angekommen bin. Berlin ist unser Hauptzentrum in ganz Europa. Hier haben wir einen Brahmacharieashram und einen Vishnupriya Ashram und außerdem leben nicht weniger als 15 Devotees in der Nähe des Tempels. So können wir große Treffen veranstalten. Gottgeweihte aus Ungarn, Holland, Schweden und Österreich kamen, um an unserer kleinen Mela teilzunehmen. Das ist sehr gut für mich, denn so muss ich nicht mehr so viel herumreisen und kann mich doch mit Devotees treffen und Seminare über Themen halten, über die man nicht überall sprechen kann. In Wahrheit ist ein Moment mit den Devotees im Kali yuga sehr wertvoll, daher versuchen wir diese Sitauation zu nutzten, und große Tempel wie in Berlin, Bogota, Quito, Lima usw. sind ideal dafür. Wenn ich ausserdem einen Internetzugang habe, kann ich über den Chat zu vielen Devotees Kontakt aufnehmen.

Es tut mir sehr leid, dass ich bei den vorherigen Chats nicht teilnehmen konnte, aber in Indien war es fast unmöglich, die Internetverbindung aufrecht zu erhalten. Ich hoffe, dass es in Zukunft besser ist, besonders, wenn ich für ein halbes Jahr dort bleibe im Oktober. Sie haben schon einen privaten Anbieter, der verspricht das er besser sein wird. Denn nur so mit diesem Dienst fühle ich mich beruhigt und kann so lange dort bleiben. Denn ich möchte den Devotees dienen, denn wenn ich merke, dass sie sich schlecht fühlen, dann fühle ich mich auch nicht gut.

Ich möchte die Gelegenheit nutzen und hladini d.d. willkommen heissen, die Tochter vom unserem Pancha Tattva Prabhu und seiner Ehefrau Sandhini. Sehr bald werde ich die neuen Enkel in Peru sehen und weil wir in den vergangen Wochen sehr viele neue Enkel und Enkelinen bekommen haben, wird das Thema des heutigen Chats besonders den lieben Kindern gewidmet sein. Deshalb heisst, das Thema: “was koennen wir für unsere Kinder tun.”

Auch hier in Berlin haben wir Kinderprogramme, und ausserhalb der Stadt arbeiten die Devotees daran, einen Ashram auf dem Land zu etablieren. Es gibt schon 5 Häuser, die den Devotees gehören, und ein einfacher Tempel wird gebaut. Natürlich nicht wie in Peru oder in Ungarn sonder im demütigen deutschen Stil. Ich hoffe, ihr lacht nicht zu sehr darüber, aber heutzutage weint man überall über die schlechte Ökonomie, und eine andere Sache ist, dass es hier fast unmöglich ist, etwas im indischen Stil zu bauen. Niemals geben sie die Erlaubmniss dazu. Sie möchten nur Kästen, die so quadratisch sind wie die Deutschen. Hier in Berlin hat sich die Weissagung des Bhagavatam schon erfüllt. Der Tempel befindet sich in einer Katakombe, ganz versteckt. Im Erdgeschoss haben wir eine Yogaakademy und die Devotees erhalten wir durch Prashadam.

Ich möchte auch Gurudeva Atulananda und all die anderen anwesenden Devotees umarmen. Gurudeva erzählte mir gerade, dass er die Übersetztung des Chaitanya Charitamrta in Versform schon beendet hat. Gurudeva, ich beglückwünsche Dich für diese Arbeit. Krsnadas Kaviraj Goswami scheint ein besonderes Auge auf Dich geworfen zu haben.

Unsere Kinder.
Sie sind unsere Juwelen, aber wir dürfen sie nicht mit unseren Bildgestalten verwechseln. Wie kann man nun einen Edelstein beschützen und gleichzeitig die Verehrung von Guru und Gauranga fortführen ? Zuerst müssen wir analysieren, was es bedeutet einen Edelstein zu besitzen. Offensichtlich müssen wir zuerst verwirklichen, dass die Kinder wertvoller sind als Immobilien. Und nicht nur wertvoller, sonder auch zerbrechlicher. Wir müssen immer auf unsere Kinder aufpassen und uns daran errinnern, dass es Krishna selbst war, der sie uns geschenkt hat und der sie letztendlich auch beschützt. Niemand in dieser Welt steht über Krishna. Wir müssen immer an seine absolute Macht denken. Er ist der wohlmeinende Freund eines jeden von uns. Deshalb brauchen wir uns um niemanden zu sorgen.

Aber zur gleicher Zeit ist das Paradoxe, das die Eltern sich immer sehr besorgt um ihre Kinder zeigen. Mit anderen Worten, das ist der Dienst, der Krishna selbst ihnen gegeben hat. Und wie wird man auf seine Kinder aufpassen können, wenn man sich nicht um sich selbst sorgt ?

Sich um sich selbst zu sorgen bedeutet ein starkes sprituelles Bewusstsein zu haben.

Viele Eltern denken, dass sie ihren Kinder gerecht werden, wenn sie ihnen viele Sachen schenken, sie fein anziehen oder sie an teure Schulen schicken, aber wenn Papa und Mama nicht in Hingabe vereint sind, dann werden alle anderen Sachen niemals ein guter Ersatz dafür sein. Wir müssen sehr demütig sein, um das zu verwirklichen, denn die Tendenz in der materiellen Welt ist es, sich besser als andere zu fühlen, weil wir Dinge haben, die die anderen nicht haben, und wir weiten diesen Überheblichkeitskomplex auf unsere Kinder aus, indem wir in ihrer Umgebung eine Elite schaffen und ihnen die Möglichkeit geben Dinge zu bekommen, die andere nicht haben. Aber zu Hause hören wir nicht einmal einen Mantra. Nur Kali Yuga. Derjenige, der glaubt, den Wert einer Person an ihrer ökonomischen Sitatuin messen zu können, der ist verloren. Wenn wir unsere Kinder so erziehen, dann werden sie nich einmal wissen was Demut, Barmherzigkeit oder geschweige denn ein gesundes Leben sind.

Die Jahre des Dienstes in armen Ländern und gleichzeitig in den vereinigten Staaten und Europa haben mir viele Möglichkeiten des Vergleiches in der Erziehung gegeben. Eines der wichtigsten Dinge, was die Kinder lernen müssen ist es, sich beliebt zu machen, sich bei allen beliebt zu machen. Als Anwärter auf die Hingabe zu Krishna bleiben wir demütig, und wenn unsere Kinder das sehen, werden auch sie sich inspiriert fühlen. Ein Programm auf lange Sicht verlangt wirkliches Krishnabewusstsein. Nachahmung und Diplomatie halten nicht für lange Zeit. Mit Kindern ist es wenigstens so, als ob man einen Tempel eröffnet. Es ist sehr schön und es zwingt uns dazu, von Anfang an ernsthaft zu sein. Jedes Kind ist ein Projekt von mindestens zwanzig Jahren, und in Wirklichkeit noch mehr als das. Kinder zu haben bedeutet eine Verantwortung für den Rest seines Lebens. So wie Srila Prabhupad uns gesagt hat, dass man als Tempelpräsident seine Arbeit für ein ganzes Leben macht. Denn wenn man Menschen zum Krishnabewusstsein bringt dann müssen diese wachsen, so wie die Kinder in der Familie wachsen und es gefällt ihnen nicht, dass ihre Autoritäten wechseln, so wie es den Kindern nicht gefällt, wenn sie die Eltern wechseln müssen.
Traurigerweise ist es das, was wir heutzutage sehen, die Kinder bleiben ohne Papa oder Mama und die Präsidenten im Tempel bleiben auch nicht sehr lange. Nur gut, dass es auch Ausnahmen gibt.

Ich möchte diesen Moment nutzen, um meine demütigen Ehrerbietungen all den ausgezeichneten Müttern und Vätern darzubringen, die sich um ihre Kinder so kümmern wie es richtig ist. Eine gute Mutter zu sein, ist wirklich eine titanische Aufgabe. Nur gut, das Krishna sie mit einer Mentalität ausgestatten hat, dass sie die Kinder ertragen, aber trozdem sind sie heroisch und man kann all den Müttern und all den Frauen nicht mit Worten Danken. Es ist immer gut zu errinnern, dass die vedische Kultur uns lehrt, dass wir die Frau verehren müssen. Sie sind Laksmi in unseren Heimen. Sie zeigen so viel Opferbereitschaft und eines der Grössten Opfer ist es, die Männer zu ertragen.  Natürlich gibt es hin und wieder einen, den man nicht ertragen muss, der mehr eine Hilfe ist, so wie es sein soll. Aber wir sehen, das es von denen nicht sehr viele gibt. Der Egoismus hält in der Familie Einzug in einer so schlimmen Form, dass an die Kinder nicht gedacht wird, oder dass die Beziehung nur auf Sexualität oder Sinnesbefriedigung basiert, und wenn es ein Problem gibt, dann sucht man andere Dinge und so glänzt die Religiösität durch Abwesenheit. Natürlich sage ich das nur um euch ein bischen zu erschrecken, denn ich wünsche mir von euch, dass ihr genau das Gegenteil seid. Wirklich verantwortungsbewusste Männer und Frauen wie Laksmi und Savitri.

Es ist eine Tatsache, das die Kinder viele Elemente benötigen, um ihr Krishnabewusstsein zu entwickeln. Von jetzt an werde ich mit all den Müttern und all den Kinder über unsere Internetseite Damodara.de direkten Kontakt aufnehmen. Hier werden wir all die neuen Entdeckungen zusammenfassen in denen Lehrmaterialien, Erzählungen, Geschichten, Verbindungen zu den wirklichen Helden, damit jeder örtliche Lehrer davon profitieren kann. Und mehr noch möchte ich, dass ihr daran teilnehmt. “wacht auf schlafende Seelen, wacht auf”, das ist der Ruf von Damodara.de. Schickt eure nektargleichen Geschichten für Kinder, schickt all die Zeichnungen eurer Kinder. Spornt eure Kinder dazu an, Gedichte zu schreiben und sie auf der Webseite zu publizieren. Schreibt Berichte über die örtlichen Kinderprojekte. Angira Muni Prabhu, der Direktor der Seite, ist begierig darauf, all dies zu empfangen. Er kam als Kind zur Bewegung mit 14 Jahren, deshalb hat er verstanden, was ich mit dieser Seite bewegen möchte. Natürlich müssen wir alle wie Kinder sein um dieses Projekt zu verstehen. Die Alten können die Zeitung lesen, aber wir werden die Damodara Welt entwickeln.

Das ist keine Cyberwelt, es ist eine Welt des liebevollen Herzens. Eine Welt, wo die Kinder und ihr Wachstum im Vordergrund stehen. Eine Welt wo das Geld benutzt wird, um Krishna zufriedenzustellen und du kannst Krishna zufrieden stellen, wenn du schöne Dinge für die Kinder tust. Nicht wie der moderne Mensch, der an seinen Kinder Geld spart und damit lieber all seine verrüeckten Ideen finanziert. Und wenn du ihn fragst, warum er nicht alle Damodaraseiten ausgedruckt hat, dann sagt er Dir, dass er kein Geld hat, oder dass er sehr beschäftigt ist und er brennt sich mit seinem Handy ein Loch in den Kopf aber niemals kommt ihm die Idee, dass er seine Kinder in ein Sommercamp schicken würde. Besser gesagt, es gibt Länder, die für die Kinder nicht einmal so ein Sommercamp mit geeigneten Lehrern haben, oder die keine wöchentlichen Programme für die Kinder in ihrer Stadt haben. Es gibt Programme, die nicht einmal ein Kindnerzimmer haben und wenn man die Kinder zu den Programmen mitnimmt, dann will man ihnen den Mund zustopfen und nachher wundert man sich, dass die Kinder nicht mehr zum Tempel gehen wollen. Wir müssen für die Kinder viel Energie verwenden, beginnend mit unserem eigenen Sadhana. Wir müssen Pläne machen in unseren Isthagostis. Pläne, um die Schönheit des Vorgangs für unsere Kleinen auszuweiten.

Meine eigene persönliche Erfahrung ist es, ich hoffe dass ich euch mit diesem Kommentar nicht beleidige, aber es ist viel schöner, zu den Kindern zu predigen, als zu den Erwachsenen. Sie reagieren sehr dankbar, sie werden ekstatisch. Sie nehmen mit so viel Freude Teil, wenn jemand sich um sie kümmert. Ich kann es einfach nicht verstehen, das es Devotees gibt, die nicht mithelfen wollen,  Kinderprogramme zu organissieren und bei diesem Programm mitzuhelfen. Die Kinderprogramme, die zeitgleich zu den Vorträgen für die Erwachsenen stattfinden, gehören zum standart in jedem Tempel, denn während eines Vortrages stören die Kinder. Genauso sind die Kinder während des Vortrages gelangweilt, aber die erwachsenen Devotees ziehen das nicht in Einbetracht. Sie denken, dass die Kinder sich selbst beschäftigen sollen. Eine andere Haltung, die es gibt, ist die der Mütter, die zum Tempel kommen und dort ihre Kinder herumlaufen lassen, als ob sie in den Ferien währen und sie nicht auf sie aufpassen müssten und die Kinder rennen überhall im Tempel herum, stören die Predigt, die Ordnung und die Sauberkeit, und wenn ein armer Prediger wie ich etwas sagt sind die Mütter auch noch beleidigt. Sie laufen nach Hause und sagen: “Im Tempel da mag mich niemand. Diese Mönche mögen die Kinder nicht.” Aber das ist einfach ein grosser Fehler in der Organisation. Vergesst nicht, das die Devotees schon die Miete zahlen, die Menschen empfangen, sicherlich haben sie auch schon gekocht, und wenn die Ehepaare zum Tempel kommen oder die alleinerziehende Mütter mit ihren Kinder, dann ist es nicht der Moment der Ferien, das ist ein Moment, wo man etwas wunderschönes für die Kinder und die Erwachsenen oganisieren muss. Das bedeutet, das wir dafür schwitzen müssen. In den Tempeln kümmern sich die Brahmacharies normalerweise um allen Dienst und die Eltern kümmern sich um die Themen der Kinder. Brahmacharies sind davon befreit, aber mit Vorsicht, ohne jegliche Geringschätzung. Mit anderen Worten, das Thema der Kinder ist von grösstem Ernst und jeder Tempel und alle Eltern müssen es auf ihrer Organisationsliste an erster Stelle zu stehen haben. Gurudeva Atulananda, bitte hilf mir dabei. Erzähl uns was aus deiner unerschöpflichen Nektarquelle. Erzähl uns etwas, denn du bist ein heldenhafter Vater und ein glücklicher Prediger.

Srila Atulananda Acharya: Jay Maharaj Dandavats zu Dir und all den Vaishnavas.

Dass man die Kinder gut behandelt ist grundlegend, damit Krishna von frühster Kindheit an Einzug in Ihre Herzen hält. Eines Tages habe ich gemerkt, das das auch die Strategie von McDonnalds ist und dass wir gut aufpassen müssen. Wenn man von Kindheit an glücklich war, in den Tempel zu gehen, wird dies eine unvergessliche Erinnerung sein, und man wird die Sadhus wertschätzen. Es ist bekannt, dass die Kinder mehr aufnehmen, als wir uns vorstellen können und dass sie herzlicher sind. So zwingen sie uns freundlich und gut zu sein. Im Moment befindet sich der einzige Agasura in Peru, aber die McDonnalds haben wirkliche Agasuras und kein Krishna, der Sie tötet. Entschuldigung, es gibt einen anderen Agasura in Goura Mandal, der Finca in Chile dank Aditya Nanda Prabhu. Ja wir müssen die Kinder vorbereiten das sie die Agasuras Töten.

Paramadvaiti Maharaj: Wunderbar gurudeva Atulananda. Vor den Kindern müssen wir alle aufhören Dämonen zu sein.

Srila Atulananda Acharya: Ja das ist Sicher, wenn wir sie nicht beschützen bedeutet das, das wir auch Agasuras sind.

Paramadvaiti Maharaj: Wenn ich mit Kindern zusammen bin dann erkeichtert das mein Herz.

Srila Atulananda Acharya: Und ihnen zu dienen eröffnet uns ein grossen Predigtfeld. Wir müssne CD’s vorbereiten, Kassetten usw. die Schriften in Büchern vorstellen,  Kindertheater machen usw. eine ganze spezielle Kultur für die Kinder.

Paramadvaiti Maharaj: So sollten unsere Farmen und vorzugsweise unsere Tempel spezielle Orte für die Kinder haben, Zeitplämne und gut ausgebildete Personen, die sich mit aller Liebe dem widmen, etwas Schönes für die Kinder zu machen, und das sollte nicht erst im nächsten Jahrtausend beginnen sondern bei der nächsten Istagosthi.

Srila Atulananda Acharya:Oft sind es die Kinder, die ihre Eltern zum Tempel bringen, vor allem wenn es ihnen dort gut geht.

Paramadvaiti Maharaj: Vor kurzen haben wir über die neuen Devotees gesprochen. Was für sie gilt, gilt auch für die Kinder. Du musst sie mit einer Aufgabe versehen, in der sie wachsen können, die sie herausfordert und wo sie diesen Wettbewerb finden, der sie dazu anspornt sich zu verbessern. Ohne das werden auch die Kindeprogramme langweilig. Wenn man ein neunjähriges Kind mit den Vierjährigen zusammensteckt, dann ist es eine Beleidigung seiner Würde. So sollten die Devotees und die Eltern natürlich sich immer daran erinnern, dass, wenn du die Bildgestalt verehst, aber die Kinder vernachlässigt, sich die Bildgestalt darüber ärgern wird. Unser Isthadev wird sich sehr schlecht fühlen. Wenn wir das Gegenteil machen, nämlich die Kinder an erster Stelle stehen und voller Sentimentalismus versuchen, Dinge für sie zu tun und gleichzeitig das spirituelle Leben, unsere Bildgestalten vernachlässigen, dann wird nur Frustration kommen. Das ist wie bei einer scheinbar perfekten Partnerschaft. Wenn Krishna nicht im Zentrum ist, man wartet nur ein Weilchen und bald werden sie unzufrieden sein. Madre Rasarani hat sehr viel Erfahrung. Sie hat eine Kinderschule in Kali/Kolumbien. Dort kommen die Nachbarkinder zur Schule, lernen, Vegetarier zu sein und hören viel über Krishna. Madre wir würden sehr gerne einen kleinen Bericht von Dir hören.

Rasarani Devi Dasi: Meine Ehrerbietungen zu deinen Lotusfüssen. Vielen Dank für dieses herrliche, würdevolle Thema. Wir wissen, das die Kinder unsere Verantwortung sind vor dem Höchsten Herrn, und trotzdem sie  einen kleinen Körper haben denken wir, dass sie nicht hören oder analysieren, aber sie sind wie ein Aufnahmegerät und fortlaufend nehmen sie unsere Aktionen auf. Deshalb müssen wir vor ihnen grosse Transparenz anlegen. Mit Wahrheitsliebe und all den guten Vaishnava Eigenschaften, denn sie sind die grössten Psychologen und ihre Zukunft hängt von unserer Transparenz ab mit der wir in jeder Minute handeln in jeder Sekunde. Wir sind die Verantwortlichen, von dem was sie in der Gesellschaft sein werden, und es sind auch wir, die entscheiden im Todesmoment wo wir sie hinschicken.

Zu beginn der Pubertät sieht man, dass die Kinder oft von Materialismus angegriffen werden. Sie sind nicht mehr wie früher, ihre Schulkameraden die Mode usw… Wie können wir sie auf natürliche Art und Weise zum Dienst bringen, ohne fanatisch zu sein ohne zu viel zu erlauben. Antwort: Das Thema, das du ansprichst ist sehr komplex. In Wirklichkeit kann ich Dir sagen, was uns am meinsten retten kann in schwierigen Momenten ist der Nistha Guru. Die Entschlossenheit, das Vertrauen, die Hingabe zu der Person, die uns beschützt. Die kleinen Details in der Schule sind nicht so wichtig. Man muss Zeit Ort und Umstände berücksichtigen, aber wenn ich die Kinder mit etwas sehr positiven beschäftigt halte, dann wird das negative weniger Möglichkeiten haben, sich hineinzudrängen.

Bhagavata Devi Dasi: Gurudeva es ist schwer, wenn die Kinder Jugendliche sind.

Keshava Maharaj: Welche Programme können wir denn für die grossen Kinder zwischen 14 und 17 Jahren anbieten, die mit so viel Sachen bombadiert werden.

Gurudeva Paramadvaiti: Um die Jugendlichen zu beschäftigen braucht man ein Team. Die Eltern müssen mit den Sannyassis zusammenarbeiten und den Anderen Devotees, die Kreativ sind und besondere Projekte. Ich habe diesbezüglich gute und schlechte Erfahrungen gemacht und letztendlich hängt alles von den Eltern ab. Viele Kinder haben Probleme, weil grade ihre Eltern schwierige oder problematische Zeiten haben und natürlich werden sie davon beeinflusst. Aber ich habe auch das Gegenteil gesehen. Jugendliche die verantwortlich geworden sind und sogar im Tempel Verantwortung übernommen haben. Personen mit Idealen, und wenn sie ein bisschen moderne Musik hören möchten, dann haben sie den Jagghanath Salza und Techno Musik von Ananda Shanti. Aber eins ist klar. Wir müssen uns fernhalten, von denen, die wandelnde Friedhöfe sind und tote Tiere in sich tragen, und das werden sie doch wohl verstehen, dass es nicht gut, ist Tiere zu töten. Wenn die Jugendlichen das nicht vestehen, würde ich mich fragen, was hast du getan. Wenn deine Kinder nicht gegen die Abtreibung sind, was hast du sie dann gelehrt. Zum Beispiel, die Galerie des Bewusstsein. Diese Zeichungen sind gut um ihr Bewusstsein zu wecken. Für die Jugendlichen gibt es so viele Projekte mit Kunst, Ökologie und zu lernen, an etwas ernsthaften zu arbeiten, ist auch etwas wichtiges. Aber alles hängt von der Person ab, bei der der jugendliche Lebt.

Srila Athulananda Acharya: Wie Gurudeva schon sagte. Es ist ein sehr Komplexes Thema. Die Situation der Jugendlichen zeigt uns auch, dass wir uns mehr von Krishna abhängig machen müssen und Vertrauen in unseren Plan haben. Nicht verzweifeln und immer ein Freund der Kinder bleiben. Immer zeigen, welches unsere Position und Vision ist und gleichzeitig ihre Freiheit respektieren. Ich habe den Fall von Devoteekindern gesehen, die am Anfang sehr rebellisch waren und dann Devotees wurden. Das gibt eine Zeit des natürlichen Rebbellierens; aber in letzter Instanz muss man alles in die Hände Krishnas legen, wie Bhakti Vinoda Thakur sagte. Geist Körper Familie. Man muss viel über das Meditieren in Sharanaghati. Jeder Grihasta sollte diese Lieder Studieren und singen, sie sind ein Balsam eine Antwort, eine Hilfe, eine Quelle der Inspiration und Energie. Das ist das wichtigste, dass man nicht verzweifelt. Sie werden ihre Erfahrungen machen, aber das wichtigste ist, dass man selbst fest in seiner Hingabe bleibt. Und sie werden das später wertschätzen können, wie man vorangeschritten ist, trotz der Probleme, die sie uns bereitet haben. Sie prüfen uns. Die Kinder verstehen ihre Eltern besser, wenn sie auch Kinder haben. Man muss Geduld haben. Diese Zeit des Rebellierens sind Barmherzigkeit, damit man nicht so angehaftet ist an sie und mehr von Krishna abhängig wird. Sie zeigen uns auch, dass wir nicht die Besitzer der Kinder sind, und dass Bhakti nichts ist, was automatisch kommt, etwas, was uns sicher ist.

Paramadvaiti Maharaj: Das kann ich bestätigen. Liebe, Geduld und Vertrauen werden ohne Zweifel die Kinder segnen, wenn man zu viel erlaubt, ist das auch nicht gut, aber dieses Kriterium muss man in jedem Fall individuell anlegen.

Govinda Vilas Das: Zuviel dagegenhalten, kann auch das Gegenteil bewirken. Man darf sie nicht zu sehr ins Gebet nehmen, man muss Vertrauen zu ihnen haben und sie ihre eigenen Erfahrungen machen lassen.

Srila Athulananda Acharya: Das ist richtig, man muss sehen, bis wohin sie einem folgen können.

Govinda Maharaj: Es ist auch sehr erholsam, wenn man Gruppenausflüge macht, Tourenabenteuer mit Verantwortlichen Eltern. Man sollte ein treuer Freund der Kinder sein mit viel Geduld und Toleranz man sollte lernen, ihnen zuzuhören mit all der Zeit und dem Raum, damit sie sich entwickeln können. Natürlich im vollen Krishnabewusstsein, wie im vorbildlichen Leben unseres Lieben Gurudeva Athulananda. Die Kinder werden Dich sehen, wie ihren grössten Helden.

Prema Vilasini d.d.: Ich glaube, es gibt einen Unterschied zwischen  jungen Devoteekindern und anderen jungen Menschen, die zum Tempel kommen, oder die jungen Devotees, deren Familien keinen Bezug zum Tempel haben.

Paramadvaiti Maharaj: Natürlich gibt es einen Unterschied zwischen all den Kinder, aber wenn sie sich miteinander treffen dann kann alles mögliche geschehen. Prema Vilas Zum beispiel, der President der Farm in Ecuador. Er wurde Devotee indem er sich mit den Kindern einer Devoteefamilie anfreundete, obwohl diese Kinder das Krishnabewusstsein nicht sehr ernst genommen haben.

Mukunda Vilas Das: In Meddellin arbeiten wir mit Handpuppen. Die Idee ist, damit zu predigen und in den Schulen Geld zu sammeln, denn damit kann man auch predigen. Jetzt, in den kommenden Tagen machen wir eine Vorstellung, und wir waren auch schon in Krankenhäusern und haben dort Vorstellungen vor mehr als 500 Kindern gegeben. Mit dem Segen von Gurudeva werden wir auch in der Mela ein Stück vorführen. Wir versuchen, die Werke oder die Vorführungen vom Publikum abhängig zu machen. Vedische Stücke in einer den Kindern angepasster Form, die sind etwas Teurer in ihrer Produktion und Herstellung.  Für den Sonntag bereiten wir ein Stück über Rama vor. Vielleicht nehmen wir es mit zur Mela. Es sind ungefähr 30 Puppen. Verschiedene Szenen. Wer könnte mir helfen diese Koffer von Kolumbien herzubringen? Sie wiegen mehr als mein Bewusstsein.

Paramadvaiti Maharaj: Herzlichen Glückwunsch Radha Kunda für eine weitere deiner Künste. In Quito (Ecuador) haben wir endlich die Gurukula begonnen, und die Kinder sind sehr begeistert. Jeden Samstag kommen ungefähr 25 Kinder und haben Englischunterricht und haben Theater oder Tanz. Und das unglaublichste ist, das sie so gut darauf ansprechen, das sie ihre Freunde mitbringen. Ohne es zu bemerken, mit dem Kinderprogramm haben wir noch mehr Kinder angezogen und vielleicht auch noch deren Eltern.

Vrinda d.d.: Hier möchten wir ein Program mit Vrajavasis beginnen. Mit Kindern, wenn Krishna es so wünscht mit den Vrajvasis. Bei dem letzten Besuch in Vrindavan haben wir die Verbindung mit Food for Life noch weiter ausgebaut. Wir hoffen ihnen dort bald physisch und spirituell helfen zu können. Was die Jugendlichen anbetrifft machen wir Ausflüge in die Natur und versuchen, ihnen Werte beizubringen, die heutzutage sehr selten sind, wie Teilen und den anderen zu dienen.

Ich danke allen, die heute am Chat teilgenommen haben.

Euer Wohlmeinender Swami Bhakti Aloka Paramadvaiti