Vereint im Geiste - verschieden im Dienst
Posted: November 28th, 2008 | Author: admin | Filed under: Öffentliche Artikel |von Swami B. A. Paramadvaiti
Jeder weiß um die große Notwendigkeit von Sadhus in diesem Kali-Yuga. Genau aus diesem Grunde hat Sri Chaitanya seine Anhänger so organisiert, dass sie sich auf dem ganzen Planeten unter dem Banner vieler verschiedener Vaishnava Familien und unter der Leitung vieler Sannyasis, fortgeschrittener Devotees und Geistiger Meistern verteilt haben.
Es ist fällt jedoch auf, dass hier und dort einige Personen und sogar ganze Missionen nicht sehen können, wie sich der Wille von Chaitanya Mahaprabhu in der Vielzahl der diversen Missionen und Maths, die sich durch die Gnade des Herrn in vielen verschiedenen Teilen der Welt offenbahrt haben, beinahe unerwartet manifestiert. Wegen irgendeinem begrenztem Denkprozess, benehmen sie sich so, als ob die Gnade Mahaprabhus nur zu ihrer eigenen besonderen Gruppe herabsteigt. Solche engstirnigen Sichtweisen sollten überwunden werden und sehr großzügig sollten sich alle in dem Geist der Vishva Vaishnava Raj Sabha vereinen und dem gemeinsamen Ziel der Vaishnavas aller Familien auf bestmögliche Weise dienen.
Chaitanya Mahaprabhu wies alle seine Devotees an Verantwortung zu übernehmen und zu versuchen, Menschen in seiner Umgebung zu erlösen dadurch, dass sie ihnen Krishna-upadasha überbrachten, ganz speziell die Lehren der Bhagavat-Gita und des Shrimad-Bhagavatam. Auf diese Weise, ohne die Notwendigkeit zentralisierter Organisationen, wurde der süsse Wille Chaitanya Mahaprabhus von vielen Schülern von Bhaktisiddhanta Sarasvati Thakur und ihren jeweiligen Nachfolgern ausgeführt.
Es ist fällt jedoch auf, dass hier und dort einige Personen und sogar ganze Missionen nicht sehen können, wie sich der Wille von Chaitanya Mahaprabhu in der Vielzahl der diversen Missionen und Maths, die sich durch die Gnade des Herrn in vielen verschiedenen Teilen der Welt offenbahrt haben, beinahe unerwartet manifestiert. Wegen irgendeinem begrenztem Denkprozess, benehmen sie sich so, als ob die Gnade Mahaprabhus nur zu ihrer eigenen besonderen Gruppe herabsteigt. Solche engstirnigen Sichtweisen sollten überwunden werden und sehr großzügig sollten sich alle in dem Geist der Vishva Vaishnava Raj Sabha vereinen und dem gemeinsamen Ziel der Vaishnavas aller Familien auf bestmögliche Weise dienen.
Der Prozess von Chaitanya Mahaprabhu gibt uns die Möglichkeit zu einer persönlichen Beziehung mit der Höchsten Persönlichkeit Gottes. Wenn wir nicht zuerst lernen, wie wir mit all Seinen Devotees umzugehen haben, ist es sehr unwahrscheinlich, sich zu denken, dass wir bereits qualifiziert sind, mit Seiner Höchsten Persönlichkeit umzugehen. Srila Bhaktivinode Thakur schrieb: “Ein Sadhu ist eine Person, die fortgeschrittener ist, als du und die würdigt, wie der Heilige Name zu dir gekommen ist.” Wenn wir Devotees von anderen Vaishnava Missionen treffen, ist es unsere Pflicht, sie zu ermutigen, damit unser eigenes spirituelles leben ermutigt wird. Und solange der Vaishnavismus wächst, wirst du in der Welt immer mehr Devotees treffen, die genauso wie du der grundlegenden Philosophie, den gleichen Heiligen Schriften und hingebungsvollen Praktiken folgen.
Srila Bhaktivinode Thakur war sehr gegen Sektierertum. Einheit in Vielfalt ist nur mit einem aufgeschlossenem und vorurteilsfreiem Verständis möglich. Manchmal können wir beobachten, wie Leute in ihrem religiösen Glauben viel ihrer Zeit damit zubringen nur darüber zu diskutieren, was andere Mitglieder ihres Glaubens mit feinsten Unterschieden zu ihrer eigenen Praxis machen. Es ist die Aufgabe spiritueller Meister, die Mitglieder ihrer Ashramas oder ihrer Mission so zu trainieren, dass sie bereit sind, Respekt gegenüber allen anderen lebenden Wesen zu zeigen (so zum Beispiel den Vaishnavas anderer Missionen) ohne Respekt von ihnen zu erwarten. Das ist der Grund, warum Chaitanya Mahaprabhu den trinad api sunicena shloka gesprochen hat, welcher der meist zitierte aber am wenigsten verstandene shloka von allen ist. Wann immmer es einen kirtan aller Vaishnava Missionen gibt, so wie die WVA ihn zweimal im Jahr organisiert, ist das ein sehr freudevoller Anlass, der zeigt, dass wir wirklich getrennt in unterschiedlichen Diensten unserer spirituellen Meister sein können, aber genauso vereint im Geiste sind.
Übersetzt von Vayjayanthi devi dasi

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