Lieben heißt Bewusstein erwecken
höchstes Bewusstsein: Krishna Bewusstsein
(Bhakti Aloka Paramadvaiti Maharaj)

Der Mord an Chintamami Devi Dasi

Posted: November 27th, 2008 | Author: admin | Filed under: Chats - An meine Schüler |

Der Mord an Chintamami Devi Dasi

Barcelona, 12.4.07

Meine liebe Familie
Akzeptiert bitte meine Segnungen

Heute habe ich gehört, dass meine spirituelle Tochter Chintamani Devi ermordet worden ist. Sie war die geliebte Tochter von Prabhu Hrishikesh und Madre Bhumi Devi, zwei Devotees aus Cali in Kolumbien. Vor gut einem Jahr kam diese gute Vaishnavi zu mir und bat mich Sie in die Geistige Familie meines Sprituellen Meisters aufzunehmen.

Sie kam von sich aus zur mir um mich darum zu bitten. Es hat mich sehr glücklich gemacht zu sehen wie klar Sie sich darüber war. Und das mit so jungen Jahren. In Nueva Govardhan habe ich Ihr dann die Einweihung gegeben und mich sehr wohl in der Anwesenheit ihrer Familie gefühlt. Jetzt muss ich lernen in dieser miserablen Welt ohne Sie zu leben, einer Welt voller Neid. Einer Welt in der man ein Mädchen, dass auf dem Weg von der  Schule nach Hause ist, ermordet. Und das nur um sie auszurauben.

Mein Herr Krishna, du weisst was du tust und ich will nie an Deinen gute Absichten zweifeln. Nur für mein kleines Hirn ist das zu viel um es zu verstehen.  Chintamani lebte in einer armen Gegend in Cali auf der Farm ihrer Eltern. Sie hatte den großen Wunsch Dir zu dienen. Du hast dieses Licht mit Dir genommen aus dieser Welt: Damit Sie Dir näher ist und Dir besser dienen kann. Uns bleibt nur Traurigkeit und Verwunderung. Wie das immer so ist, wenn Du uns zeigst, dass diese Welt ein Ort ist an dem auf Schritt und Tritt die Gefahr lauert. Ein verrückter Ort an dem man sich besser an gar nichts anhaftet.  Du hast in Deine ewige Welt mitgenommen, was nicht an diesem vom egoistischem Geist des Kali Yuga befleckten Ort bleiben konnte. Was erwartet diejenigen, die so etwas getan haben? Auch wir, die versuchen Dir zu dienen fühlen uns bestraft durch die Abwesenheit Deiner geliebten Dienerin.

In meinen Erinnerungen hatte Sie die Hoffnung viele Menschen mit Deiner süßen Liebesbotschaft zu berühren. Eine Liebe ohne Grenzen. Aber hier in dieser Welt spüren wir viel zu wenig von dieser Liebe. Es gibt viel Verrat. Söhne die ihre eigenen Eltern angreifen und umgekehrt.

Und das was es am wenigsten gibt sind die Beispiele derjenigen die uns die Hingabe vorleben. Wenn es nicht durch Deine reinen Geweihten gewesen wäre, könnten wir nicht einmal an diese große ewige Liebe glauben. Wir hören jeden Tag vom Tod, doch selten stattet er uns einen Besuch aus unmittelbarer Nähe ab und dann so irrational. Mir bleibt nur noch zu beten, dass Deine Liebe meine Existenz durchdringt. Und ich kann nur noch hoffen, dass wir in unseren kurzem Leben etwas von dieser Liebe verteilen können.

Chintamani bleibt das Beispiel dafür, dass wir nicht in diese Welt gehören. Das es hier wirklich nichts für uns gibt. Das die Drogen die Menschen verrückt und dämonisch machen. Und das nur die spirituelle Welt ein wirkliches Ziel ist, das es sich lohnt zu erreichen. Es tut mir sehr leid, dass ich in diese Welt gekommen bin in der es keine Frömmigkeit und kein Mitleid gibt. Das muss wohl wegen einer unglücklichen Entscheidung in der Vergangenheit gewesen sein, dass man hierher gekommen ist, um seine Schulden in Form von Reaktionen abzubezahlen.

Chintamani Ki Jay. Ich hoffe Dich bald bei Krishna wiederzutreffen, wenn er das will.
Swami B.A Paramadvaiti



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